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Tätigkeitsgebiet // Erbrecht
Ein großer Teil der privat formulierten Testamente der Erblasser sind unwirksam bzw. sind ungenau, so dass sie nicht den wirklichen Willen des Erblassers wiedergeben.

Das Erbrecht stellt hohe Anforderungen an den Vererbenden. Eine Vielzahl der Testamente krankt bereits daran, dass sie aufgrund der nicht eingehaltenen Formvorschriften unwirksam sind.

So wird häufig nicht beachtet, dass ein Testament handschriftlich geschrieben und unterschrieben sein muss. Wer abweichend von der gesetzlichen Erbfolge Regelungen für die Zeit nach seinem Tod treffen will, sollte nicht zögern, einen Notar seines Vertrauens aufzusuchen. So kann sicher gewährleistet werden, dass die Form des Testaments richtig eingehalten und auch eine umfassende rechtlich qualifizierte Regelung getroffen wird, so dass alles, was Sie auch wirklich für die Zeit nach ihrem Tod regeln wollen, später eintrifft.

In einem Gespräch mit dem Notar kann dann der Wille des Erblassers eruiert und qualifiziert formuliert werden. Begriffe wie Erbschaft, Vorerbschaft, Nacherbschaft, Vermächtnisse und vieles mehr können erklärt und sachdienlich erörtert werden.

Ansprechpartner:
Rüdiger Plegge
Stefan Gebauer
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Aktuelles / News
Berichterstattung über HIV-Erkrankung
Dieser Fall hat kürzlich für Schlagzeilen gesorgt: ein Mitglied einer bekannten deutschen Popgruppe wurde in Untersuchungshaft genommen, diese habe eine gefährliche Körperverletzung begangen, weil sie einen Mann bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr mit dem Aids-Virus angesteckt habe. Aufgrund einer Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft wurde der Vorgang in den Medien aufgegriffen, was zu heftigen Diskussionen insbesondere darüber führte, ob die Sängerin "Täterin oder (Medien-) Opfer" sei. Im Vordergrund stand dabei die Abwägung zwischen dem Persönlichkeitsrecht des Sängerin einerseits und dem Recht der Medien und der Bevölkerung auf Berichterstattung und Information andererseits. Das Kammergericht hat nun entschieden, das die Berichterstattung aufgrund des überwiegenden Informationsbedürfnisses der Öffentlichkeit gerechtfertigt war. Weder die Mitteilung, dass die Betroffene mit dem Aids-Virus infiziert sei, noch die Mitteilung des Tatvorwurfs, wonach sie mit anderen Personen ungeschützten Geschlechtsverkehr gehabt habe, stelle einen Eingriff in ihre Intimsphäre dar. Die Bekanntgabe dieser - lediglich der Privatsphäre zuzuordnenden - Einzelheiten sei vielmehr notwendige Folge der Mitteilung des Gegenstandes des Ermittlungsverfahrens gewesen. Dabei durfte die Presse auch über den Inhalt eines in diesem Zusammenhang ergangenen Haftverschonungsbeschlusses berichten, denn die Öffentlichkeit habe ein legitimes Interesse daran, zu erfahren, welche Gründe für die gerichtliche Entscheidung maßgeblich waren, die Sängerin unter Aufrechterhaltung des Haftbefehls vom weiteren Vollzug der Untersuchungshaft zu verschonen.
Aktuelles / News
Keine Anschlussüberwachung wegen Filesharing
Pflicht zur Überwachung?
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Fehlerhafte Angaben im Impressum
Das Landgericht Berlin hat am 31. August 2010 – Az. 103 O 34/10 – entschieden, dass das Fehlen der Angaben des Handelsregisters, der Handelsregisternummer und der Umsatzsteuer-Identifikationsnummer im Impressum eines Online-Shops zwar wettbewerbswidrig, aber nach Meinung des Gerichts im Bereich der nicht abmahnfähigen Bagatell-Verstöße einzuordnen sei.
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Opel unterliegt im Streit um Markenverletzung
Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass der Hersteller eines Kraftfahrzeuges den Vertrieb von Spielzeugmodellautos, die als verkleinerte Nachbildung eines Originalfahrzeugs auch die Marke des Originalherstellers an der entsprechenden Stelle tragen, nicht unter Berufung auf seine Markenrechte verbieten kann.
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Unzulässiger Versand von Werbemails
Die Versendung von Werbe-Mails stellt auch dann eine unzumutbare Belästigung dar, wenn vorher ein Kontakt über eine Internet-Seite oder per E-Mail bestand.
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Keine dreidimensionale Marke für LEGO-Steine
Der Bundesgerichtshof hat am 16. Juli 2009 zu den Aktenzeichen I ZB 53/07 und 55/07über die Rechtsbeständigkeit der Eintragung eines LEGO-Steins als Marke entschieden und die zuvor vom Bundespatentgericht ausgesprochene Löschung der Marke bestätigt.
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Berichterstattung über HIV-Erkrankung
Das Kammergericht Berlin hat entschieden, dass die Berichterstattung über ein HIV-bedingtes Ermittlungsverfahren hinzunehmen ist.
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Entscheidung des Bundessozialgerichts zur Künstlersozialversicherung
Nach der Entscheidung des Bundessozialgerichts am 18. September 2008 besteht eine Abgabepflicht auf Verwertungshandlungen im Ausland nur dann, wenn die Verwertung auch in der Bundesrepublik Deutschland erfolgt oder wenigstens eine Verwertungsmöglichkeit im Inland besteht.
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